Warum ein Schutzkonzept?
Die Kirchen in Deutschland – evangelisch wie katholisch – stehen vor der Aufgabe, sexualisierte Gewalt konsequent aufzuarbeiten und aktiv vorzubeugen. Bundesweite und bayernweite Regelungen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) verpflichten alle Kirchengemeinden dazu, ein eigenes Schutzkonzept zu entwickeln und umzusetzen.
Die Ziele sind klar formuliert:
- Vulnerable Gruppen schützen: Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und Personen in belastenden Lebenssituationen benötigen besonderen Schutz.
- Blinde Flecken erkennen: Strukturen, Traditionen oder Gewohnheiten, die unbeabsichtigt Risiken bergen, sollen identifiziert und verändert werden.
- Aufarbeitung ernst nehmen: Gemeinden sollen Verantwortung übernehmen und Aufklärung voranbringen.
- Handlungswege schaffen: Für Verdachtsfälle und Meldungen braucht es Transparenz, Klarheit und verbindliche Abläufe.
Das zentrale Handbuch der ELKB zu dem Thema findet sich online unter: https://aktiv-gegen-missbrauch-elkb.de
Umsetzung in der Pfarrei der Kirchengemeinden Busbach, Neustädtlein am Forst und Eckersdorf:
Anbei finden Sie sowohl die Zertifizierung wie auch das angepasste Schutzkonzept unserer Pfarrei.
